Neues Konferenz- und Kantinengebäude auf dem Lechler Campus
Mit dem neuen Verwaltungsgebäude hat Lechler bereits einen wichtigen Schritt in Richtung einer modernen Arbeitswelt gemacht. Doch Arbeit findet nicht nur am eigenen Arbeitsplatz statt.
Menschen treffen sich, tauschen sich aus, entwickeln gemeinsam Ideen oder verbringen ihre Mittagspause miteinander. Genau dafür ist auf dem neuen Lechler Campus ein weiterer wichtiger Baustein entstanden: das neue Konferenz- und Kantinengebäude.
Unter einem Dach verbindet es ganz unterschiedliche Formen der Begegnung – vom gemeinsamen Mittagessen über den spontanen Austausch bis hin zu Workshops, Meetings und größeren Veranstaltungen.
NOSH – mehr als eine Kantine mit 100 Sitzplätzen
Das Herzstück des Erdgeschosses trägt einen eigenen Namen: NOSH.
Schon beim Betreten wird deutlich, dass hier nicht die klassische Vorstellung einer Betriebskantine im Mittelpunkt stand. Statt eines rein funktionalen Speiseraums ist ein Ort mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten entstanden.
Große Gemeinschaftstische schaffen Platz für das gemeinsame Mittagessen, kleinere Tischgruppen ermöglichen Gespräche in überschaubarer Runde. Gepolsterte Sitzkojen bieten mehr Rückzug, während Lounge-Bereiche bewusst eine wohnlichere Atmosphäre schaffen.
So kann jeder selbst entscheiden, wie und mit wem er seine Pause verbringen möchte. Warme Holzoberflächen treffen dabei auf dunkle Elemente und kräftige Petroltöne. Pflanzen strukturieren die große Fläche, während die großformatige Wandgestaltung einen bewussten Kontrast zur klaren Architektur setzt.
Auch Licht und Akustik werden Teil des Raumerlebnisses. So entsteht trotz der Größe keine klassische Großkantine, sondern ein Ort mit ganz unterschiedlichen Stimmungen.



Gemeinschaft endet nicht an der Fassade
NOSH setzt sich ganz selbstverständlich nach draußen fort.
Der großzügige Außenbereich bietet unterschiedliche Möglichkeiten für die Mittagspause, einen Kaffee oder ein spontanes Gespräch. Klassische Tischsituationen stehen neben höheren Tischen und entspannteren Lounge-Möbeln.
Die landschaftlich gestalteten Freiflächen werden so Teil des Gesamtkonzepts und erweitern die Aufenthaltsqualität des Gebäudes über den Innenraum hinaus.

Eine Etage höher verändert sich die Kommunikation
Im ersten Obergeschoss steht weiterhin Begegnung im Mittelpunkt – allerdings in einer anderen Form.
Das Foyer bildet den Auftakt zum Konferenzbereich. Bar, Lounge und Ausstellungswand machen daraus mehr als eine reine Erschließungsfläche. Hier kann man ankommen, sich vor einer Veranstaltung treffen, in der Pause austauschen oder ein Gespräch anschließend weiterführen.
Damit bekommt auch das Dazwischen eine Funktion. Denn Kommunikation entsteht nicht nur während eines geplanten Meetings.

Unterschiedliche Räume für unterschiedliche Formate
Der Konferenzbereich folgt einem einfachen Gedanken: Nicht jede Form der Zusammenarbeit braucht denselben Raum.
Ein großer Veranstaltungsraum mit Bühne und LED-Wand schafft den Rahmen für Präsentationen, Veranstaltungen und größere Formate. Ein klassischer Besprechungsraum bietet die passende Umgebung für konzentrierte Meetings.
Ergänzt werden diese Bereiche durch zwei Kreativräume, die sich bewusst von der klassischen Besprechungssituation lösen. Farbe, unterschiedliche Möblierungen und eine informellere Atmosphäre schaffen Raum für Workshops, Austausch und gemeinsames Entwickeln neuer Ideen.
So entsteht kein Konferenzbereich aus einer Reihe ähnlicher Räume, sondern ein Angebot für unterschiedliche Arten der Kommunikation und Zusammenarbeit.




Vieles unter einem Dach.
Beim Mittagessen ins Gespräch kommen, im Workshop eine Idee entwickeln oder nach einer Präsentation weiterdiskutieren: Im neuen Gebäude gehen diese Momente ineinander über.
NOSH, Außenbereich und Konferenzebene ergänzen sich dabei. Zusammen machen sie den Lechler Campus zu einem Ort, an dem Gemeinschaft zum Arbeitsalltag gehört.

Architekt: HANK + HIRTH Architekten
Konzept, Planung, Realisierung: pahl büro & objekt, Mike Kaier und Matthias Illenberger
Innenausbau: Schreinerei Bott
Landschaftsarchitektur: Freiraumplanung Sigmund
Fotos: David Matthiesen










